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Jessye Norman präsentiert
American Masters
Auf Grund der großen Nachfrage vier weitere Liederabende
in Deutschland
Nach ihrer umjubelten Roots Tour im Juni
diesen Jahres kehrt eine der herausragendsten Stimmen
der Opernwelt JESSYE NORMAN für vier weitere Recitals
nach Deutschland zurück. Ab Oktober 2009 wird die
fünffache Grammy-Gewinnerin in Leipzig, Freiburg,
Düsseldorf und Hamburg ihre ganz persönlichen
Liederabende bestreiten. Begleitet wird sie dabei vom
Pianisten Mark Markham. Der Vorverkauf beginnt ab sofort.
Karten gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen,
unter der Tickethotline: 01805-969 000 555 (14ct/min,
z.B. Dt. Telekom) sowie unter www.deag.de und www.kartenhaus.de.
Jessye Norman, so hieß es einmal in
einer Rezension, zählt zu jenen Sängerpersönlichkeiten,
wie sie nur einmal in jeder Generation auftreten- Persönlichkeiten
nämlich, die nicht nur in die Fußstapfen
von anderen treten, sondern sich ihren ganz eigenen
Platz in der Geschichte des Gesangs erobern. Diese
facettenreiche Geschichte wird durch Jessye Normans
Auftritte ständig fortgeschrieben - Auftritte,
bei denen sie den berauschenden Klang ihrer Stimme und
ihre spontane Leidenschaft vor begeisterten Zuhörern
in aller Welt zur Geltung bringt, sei es nun bei Liederabenden,
Operndarbietungen oder Konzerten mit Symphonieorchestern
und Kammermusikensembles. Die Größe, die
Kraft und der Glanz ihrer Stimme ziehen dieselbe Anerkennung
auf sich wie ihre durchdachte, bewegende Art, Musik
zu machen.
Die Sopranistin Jessye Norman wird am 15. September
1945 in Augusta, Georgia, geboren. Sie beginnt schon
in ihrer Kindheit ausgiebig zu singen. Als Tochter eines
Versicherungsagenten und einer Lehrerin erfährt
sie zwar keine besondere Förderung, kann aber trotzdem
ein Musikstudium beginnen, das sie 1967 an der Howard-University
in Washington mit Bachelor-Grad abschliesst. Erstes
Aufsehen in der Musikszene erregt Jessye Norman 1968,
als sie den angesehenen ARD-Wettbewerb in München
gewinnt. Die Medien werden auf sie aufmerksam und Norman
bekommt einen Dreijahresvertrag als Ensemble-Mitglied
der Deutschen Oper Berlin angeboten. Die junge Frau
akzeptiert, gibt ihr Debüt als Elisabeth im "Tannhäuser"
und ist bald darauf in weiteren Rollen wie der Gräfin
Almaviva in Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu
erleben.
1972 debütiert Jessye Norman als Aida unter der
Leitung von Claudio Abbado an der Mailänder Scala,
ist noch im selben Jahr als Kassandra in "Les Troyens"
von Berlioz am Covent Garden in London zu hören
und feiert außerdem den Einstand auf den Bühnen
der USA im Hollywood Bowl. Die folgenden drei Jahre
sind von vielfältiger Konzert- und Operntätigkeit
geprägt. Zu dieser Zeit beginnt Norman außerdem,
sich auf das Liedrepertoire zu konzentrieren, das sie
sich einst über das Nachsingen von Aufnahmen Erna
Bergers eingeprägt und im Laufe der Jahre erweitert
und perfektioniert hat. Diese für sie neue Sparte
erwies sich als für ihre Stimme besonders geeignet
und so singt sie bis 1980 keine weiteren Opern mehr,
sondern konzentriert sich auf die Welt der Lieder, die
sie schrittweise zu einem bemerkenswerten Repertoire
ausweitet. Außerdem beschäftigte sich Norman
ausführlich mit französischen Komponisten
wie Duparc, Poulenc, Fauré und den Liedern von
Mussorgsky, für deren Interpretation sie extra
Russisch lernt.
Von 1981 an baut sie ihre internationale Karriere als
Lied- und Konzert-Sängerin weiter aus, gibt regelmäßig
Liederabende bei den Salzburger Festspielen und debütiert
1983 auch an der Met, wiederum als Kassandra in "Les
Troyens". Während der achtziger und neunziger
Jahre ist sie an vielen großen Häusern zu
erleben wie der Lyric Opera in Chicago (Debüt 1990
mit Glucks "Alceste"), der Mailänder
Scala, der Wiener Staatsoper, der Deutschen Oper Berlin
und dem Royal Opera House in London. Sie begeistert
bei den Festivals in Verbier, Saito Kinen, Aix-en-Provence
und Salzburg. Jessye Norman gehört zu den wichtigsten
Stimmen der vergangenen drei Jahrzehnte. Sie wird für
ihre Kunst und ihr humanitäres Engagement 1997
mit dem United States Kennedy Center Honor ausgezeichnet.
Außerdem bekommt sie mehrere Ehrendoktorhüte
verliehen. In ihrer Heimatstadt Augusta wird ein Amphitheater
nach ihr benannt.
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