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Hilfe, OTTO kommt!
Live in Bayern - Neben Regensburg und Passau ab sofort
Augsburg im Verkauf!
OTTO ist zurück in Bayern! Aufgrund des sensationellen
Erfolgs seiner Tournee 2010 (u.a. München
ausverkauft!!) kommt der ostfriesische Götterbote
für ein paar Zusatztermine zurück nach Bayern.
Die gute Nachricht: Jetzt kommt er auch nach Augsburg!
Am 4.10. spielt er in der Schwabenhalle. Neben dem 1.
Oktober in Regensburg (Donauarena) und dem 3. Oktober
in Passau (Dreiländerhalle) hat er nun seine dritte
Show in Bayern bestätigt. Tickets ab 28,- €
zzgl. Gebühren sind über 01805-570 000 (14Ct./Min.,
Mobilfunkpreise max 42Ct./Min), im Internet unter www.eventim.de
sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen ab sofort
erhältlich.
OTTO der Name ist Programm: Ostfriesisch Temperamentvoll
Total Onverwüstlich. Was lässt sich über
den Mann noch Neues sagen? Er ist gut zwei Meter groß,
wiegt mehr als ein Jumbo, macht aber weniger Lärm,
sammelt leidenschaftlich antike Kaugummis und trägt
gern geblümte Anzüge. Das ist zwar neu, hat
aber den Nachteil, dass es gar nicht stimmt. Zwischen
OTTO und die Zwei-Meter-Marke passt immer noch ein dicker
Kohlkopf, er wiegt weniger als ein Jumbo, macht dafür
aber mehr Lärm, sammelt allenfalls alte Gitarrensaiten
und trägt weiterhin gräuliche Schlabbersachen.
Das wird sich bis zum Herbst auch kaum ändern:
OTTO Live ist weiter auf Tour. Die Einschätzung
einiger Kritiker, OTTO wäre der beste Bühnenkomiker
seiner Generation, ist natürlich barer Blödsinn.
Wahr ist allerdings, dass es weit und breit niemanden
gibt, der ihm auf der Bühne das Wasser reichen
kann schon weil er wie immer ganz allein auftreten
muss. Andere werfen OTTO vor, dass er aus seinem Talent
bis her zu wenig gemacht habe auch die dürfen
beruhigt sein: Er arbeitet ja weiter daran. Und es geht
mit ihm wie mit gutem Rotwein: Je älter er wird,
desto früher sollte man ihn bzw. sich aufmachen,
um sich Karten zu sichern. Und noch ein Wort in eigener
Lache: Diese Tournee ist nämlich einem Mann gewidmet,
dem wir vielleicht sogar mehr verdanken als, nun ja,
er uns: Thorsten Mattischak. Mattischak? Mag nun mancher
fragen. Eigentlich eine sehr gute Frage. Eine sehr -
äh - wichtige Frage sozusagen. Wer war dieser Mann
im Grunde genommen? Und was hat er hm ... - geleistet?
Nun - noch vor 100 Jahren war unsere Sprache eine sehr
armselige Sprache. Sie hatte zwar Hauptwörter,
Eigenschaftswörter, Tuwörter und Fürwörter
in, klar, Mengen was ihr aber im Endeffekt völlig
fehlte, waren die Füllwörter. Diese Ähs
und Tjas und Hmms, diese alsos, eigentlichs, quasis,
im Endeffekts, im Grunde genommens usw., die das Reden
erst zu einem wahren, kann man schon sagen, Vergnügen
machen, weil man dabei die ... na ... also
die
Dingsbums ... die Gedanken sozusagen sammeln kann. Es
stimmt im Grunde genommen jetzt doch nicht ganz, dass
der deutschen Sprache die Füllwörter völlig
fehlten. Fast. Denn es gab eins. Das aber war furchtbar
lang und schrecklich kompliziert, es hieß so ähnlich
wie ... äh ... na ... lassen wir das lieber. Ist
ja auch im Endeffekt egal. Auf jeden Fall war es ein
echt miserables Füllwort. Ja - und dann kam also
quasi dieser eh ... dieser ... wie hieß er noch?
Eigentlich egal - und der erfand sie dann diese äh
... diese Dings ... diese na - diese Wörter, die
seitdem also dazu dienen, ganze Seiten zu füllen,
kann man schon sagen.
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